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Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren

Die kooperativen Rheumazentren sorgen seit 1993 für eine bessere Versorgung Rheumakranker auf regionaler Ebene. Die Zentren sind innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) als Arbeitsgemeinschaft (AGRZ) organisiert, um die Arbeit bundesweit zu koordinieren. Die Koordinationsstelle der AGRZ ist in die Geschäftsstelle der DGRh in Berlin integriert.

Ein „DGRh-Rheumazentrum“ gruppiert sich im Allgemeinen um eine Universitätsklinik. Es fasst die Kompetenzen mehrerer Einheiten einer Region zusammen: internistisch-rheumatologische, rheumaorthopädische und kinderrheumatologische Abteilungen an Universitäten, in regionalen Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken sowie rheumatologische Praxen. Die universitäre Einbindung gewährleistet eine vollständige, interdisziplinäre Versorgung sowie Aus- Fort- und Weiterbildung im rheumatologischen Fachgebiete.

Die regionalen, kooperativen Rheumazentren sind Ansprechpartner für vielschichtige Belange der rheumatologischen Versorgung. Dafür kooperieren sie mit Hausärzten, Internisten, Orthopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen und Patientenselbsthilfegruppen. Sie stellen auch regionale Kontaktstellen für Vertreter von Kranken-, Rentenversicherung, Politik und Pharmafirmen dar und setzen von der AGRZ beziehungsweise der DGRh konsentierte Kampagnen und Projekte auf regionaler Ebene um.

Ursprünglich konzentrierten sich die Hauptaufgaben der AGRZ auf die Koordination lokaler Fortbildungsveranstaltungen und eine einheitliche, bundesweite Kerndokumentation von Rheumapatienten, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rheumaforschungszentrum, Berlin. Seitdem erweiterte sich der Bedarf und mit ihm das Spektrum der Projekte deutlich: Heute umfasst es Versorgungskampagnen („Rheuma ist behandelbar“, „Rheuma kann jeden treffen“, „Impfungen bei Rheuma“, „Früherkennung“), jährliche Workshops und Sessions auf der DGRh-Jahrestagung zu Versorgungsthemen, wie rheumatologische Ausbildung, Modelle rheumatologischer Frühsprechstunden und Impfung ebenso wie Maßnahmen für eine stärkere öffentliche Wahrnehmung des Faches Rheumatologie.

Gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen und der Deutschen Rheumaliga hat die AGRZ die Strukturierte PatientenInformation (StruPI) als ambulantes Schulungsprogramm für RA-Patienten entwickelt.

Die Erstellung und laufende Aktualisierung der Therapieüberwachungsbögen, Merkblätter zur medikamentösen Therapie rheumatischer Erkrankungen für Patienten und Ärzte, sind eine weitere, wesentliche übergeordnete Aufgabe der AGRZ.

Koordinatorin

Foto von Barbara Gundelach

Foto: Eventpress

Barbara Gundelach

Tel: 030-24 04 84 72
E-Mail: barbara.gundelach(at)dgrh.de

Regionale Kooperative Rheumazentren