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Ausschreibung "DGRh Forschungsinitiative 2020"

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) und das Kompetenznetz Rheumatologie starten ab 01. Mai 2019 eine Forschungsinitiative zur Förderung nachhaltiger wissenschaftlicher Forschung an Einrichtungen der universitären Rheumatologie in Deutschland. Ziel der Maßnahme ist eine verbesserte Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Rheumatologie an den Hochschulen. Im ersten Abschnitt der Initiative schreibt die DGRh eine Projektförderung aus, welche sich an wissenschaftlich tätige Ärzte im Aufbau ihrer wissenschaftlichen Karriere in der DGRh richtet. Dem Anliegen einer langfristigen Förderung akademischer Karrieren wird – neben der finanziellen Förderung der Personalkosten durch die DGRh – auch durch Vernetzung der erfolgreichen Antragsteller, durch ein durch die DGRh organisiertes Mentoringprogramm, durch Einbindung in die Wissenschaftsplattform der DGRh sowie durch Aufnahme in Gremien der DGRh Rechnung getragen. Die geförderten Projekte sollen zudem regelmäßig auf den Jahrestagungen der DGRh im Hauptprogramm vorgestellt werden.

Gefördert werden können Projekte aus allen Bereichen rheumatologischer Forschung, welche auf innovativen Projektideen beruhen und Potential für drittmittelgeförderte Anschlussprojekte erkennen lassen. Im Interesse der Erhöhung der Nachhaltigkeit der Förderung wird von den Geförderten die Akquisition einer DFG-Anschlussförderung erwartet.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler, die an Universitätskliniken in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind. In der Struktureinheit des Antragstellers sind zumindest eine bestehende W2-Professur auf dem Gebiet der Rheumatologie sowie eine ausgewiesene grundlagenorientierte rheumatologische Forschung notwendige Voraussetzung für eine Antragstellung.

Gefördert werden die Projekte unter anderem in Form einer Finanzierung einer Stelle über einen Zeitraum von zwei Jahren, in dem das beantragte Forschungsvorhaben bearbeitet wird. Die Institution, an der das Projekt bearbeitet wird, verpflichtet sich, den Wissenschaftler mit der entsprechenden Laborinfrastruktur, Laborfläche und Verbrauchsmitteln auszustatten. Von der DGRh unterstützte Wissenschaftler müssen für die Laufzeit der Förderung von klinischen Verpflichtungen freigestellt werden. Auch die Mitgliedschaft in der DGRh ist für Antragsteller und Mentoren verpflichtend. Die Förderung ist als eine Auszeichnung für den finanzierten Wissenschaftler und die beteiligte Institution durch die DGRh vorgesehen. Die Fördersumme umfasst die Finanzierung der Stelle des Antragstellers und eine leistungsabhängige Zusatzvergütung von bis zu 17.000€ als Preisgeld. Erfolgreiche Antragsteller werden auf dem 46. Kongress der DGRh 2019 in Dresden ausgezeichnet. Der aufnehmenden Institution wird eine Urkunde als „Wissenschaftliches Exzellenz-Zentrum der DGRh“ verliehen.

Interessierte sind gebeten, Projektanträge im Format angelehnt an einen DFG Antrag im Umfang von bis zu zehn Seiten digital beim Kompetenznetz Rheumatologie (knr@dgrh.de) einzureichen. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2019. Nach Beurteilung des Antrags durch unabhängige Gutachter entscheidet der Vorstand der DGRh über die Mittelvergabe.
 

Berlin, Dezember 2018

Prof. Hanns-Martin Lorenz - Präsident der DGRh

Prof. Ulf Wagner - Sprecher des Kompetenznetz Rheuma

Kompetenznetz Rheuma