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Register COVID-19-Rheuma: UpDate März 2021

21.03.2021

Dem „Covid-19-Rheuma“-Register wurden seit dem letzten Update im Februar zusätzlich 309 Fälle von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und einer Covid-19 Infektion gemeldet und enthält mit Stand 21.03.2021 insgesamt 2005 Fälle. Auch an dieser Stelle wieder ein großer Dank an alle behandelnden Ärztinnen und Ärzte, wodurch die Erfassung im Register erst möglich wird. Wir möchten Sie bitten, dies weiter fortzuführen und weitere Patienten zu registrieren. Da neben der Erfassung der Daten auch deren Vollständigkeit wichtig ist, möchten wir Sie ebenso bitten, offene Fälle zu vervollständigen.

Auf der Website www.covid19-rheuma.de lässt sich der aktuelle Stand des Registers jederzeit ansehen. Die Hälfte der erfassten Covid-19-Fälle im Rheuma-Register wurden aus den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen gemeldet und entspricht damit auch der Verteilung der Covid-19-Fälle in der Allgemeinbevölkerung. Jeder zweite ist zwischen 50 und 69 Jahre alt, jeder dritte ist unter 50 Jahre alt und jeder fünfte ist über 70. Von den gemeldeten Fällen im Register sind 67% Frauen und 33% Männer. Die häufigsten Diagnosen der 2005 Registrierten sind mit 925 Fällen rheumatoide Arthritis, gefolgt von Spondylarthritis mit 535 Fällen und den Kollagenosen mit 238 Fällen. 178 Fälle lassen sich der ANCA-Vaskulitis zuordnen, sowie 88 Fälle anderen Vaskulitiden. Die 68 restlichen Fällen entfallen auf sonstige rheumatische Erkrankungen.

Ein Großteil der registrierten Patienten nimmt immunmodulatorische Medikamente ein, wovon die meisten auf Kortisonpräparate, Methotrexat und TNF-Inhibitoren entfallen. Jeder Zehnte nimmt keine antirheumatischen Medikamente zu sich.

Zum Zeitpunkt dieser Erfassung waren im Covid-19-Rheuma Register 1630 Patienten (81%) wieder genesen. Bei 78 Patienten (3,9%) verlief die Infektion tödlich. Von diesen 78 letalen Verläufen hatten 39 die Diagnose Rheumatoide Arthritis, elf Patienten eine Kleingefäßvaskulitis, zehn Patienten eine Kollagenose, acht Patienten eine Spondylarthropathie, vier Patienten hatten eine Großgefäßvaskulitis und sechs Patienten eine sonstige rheumatische Erkrankung. Insgesamt 1555 Patienten (78%) wurden ambulant und weitere 450 Patienten (22%) stationär behandelt, wovon 83 eine invasive Beatmung erhielten.

Die hier beschriebenen Informationen finden Sie auch in einer Präsentation veranschaulicht.

Den aktuellen Stand des Registers können Interessierte jederzeit auf der Website www.covid19-rheuma.de verfolgen.

Ihr Kontakt

DGRh Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C

10179 Berlin