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Deutscher Rheumatologiekongress 2021 virtuell

Kein Präsenzkongress in Nürnberg

02.02.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie bestimmt weiter unser Leben. Deren Verlauf und Auswirkungen sind angesichts neu aufgetretener Virusmutanten, der Impfstoffknappheit und der sich damit ständig verlängernden Einschränkungen derzeit nicht abzusehen. Insofern bleibt offen, wann die Kontaktrestriktionen gelockert werden und Großveranstaltungen wie der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) als Präsenzveranstaltung tatsächlich wieder stattfinden können.

Der Vorstand der DGRh hat sich daher gemeinsam mit den Kongresspräsidenten dazu entschlossen, den Deutschen Rheumatologiekongress 2021 rein virtuell zu veranstalten. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber der Tatsache geschuldet, dass schon heute und nicht erst in einigen Monaten feststehen muss, ob eine Präsenzveranstaltung stattfindet. Denn die Planung und Organisation des Jahreskongresses der DGRh erfordert einen erheblichen zeitlichen Vorlauf. Neben der aufwändigen Programmgestaltung betrifft das insbesondere die Reservierung des Kongresszentrums und die Buchung von Hotelkapazitäten. Die hierfür getroffenen vertraglichen Vereinbarungen unterliegen Kündigungsfristen mit gestaffelten Stornierungskosten. Das wissenschaftliche Programm muss dem Veranstaltungsformat angepasst und IT-Firmen für die technische Unterstützung gefunden werden. Schließlich brauchen auch die Partner von der Industrie Planungssicherheit. All dies machte eine Entscheidung über das Format des Kongresses schon jetzt erforderlich.

Aus heutiger Sicht erscheint aus medizinischen Gründen und den damit verbundenen Hygieneauflagen die Durchführung einer Präsenzveranstaltung, wenn überhaupt, nur mit einer stark eingeschränkten Anzahl von Teilnehmenden vertretbar. Eine Hybridveranstaltung, die Präsenz und virtuell kombiniert, würde neben dem erheblichen zusätzlichen organisatorischen und finanziellen Aufwand ebenfalls die feste Anmietung des Kongresszentrums erfordern. Der Vorstand der DGRh und die Kongresspräsidenten sind sich einig, dass daher aus Verantwortung für die Sicherheit der Kongressteilnehmenden – wie auch für die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel – letztlich nur eine rein virtuelle Veranstaltung in Frage kommt.

Der Vorstand der DGRh und die Kongresspräsidenten sind sich einig, dass aus Verantwortung für die Sicherheit der Teilnehmenden – wie auch für die Verwendung der anvertrauten finanziellen Mittel – nur eine virtuelle Veranstaltung in Frage kommt

Prof. Dr. med. Andreas Krause, Präsident der DGRh aus Berlin

Aufgrund dieser frühen Entscheidung ist es nun möglich, die Planungen des Kongresses konkret voranzutreiben und einen innovativen virtuellen Kongress mit neuen Formaten und vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten vorzubereiten. Je nach Entwicklung der Pandemie, planen wir außerdem nach den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres auch für dieses Jahr wieder lokale Veranstaltungen mit regionalen Rheumazentren. Das ermöglicht persönliche Treffen, gemeinsames Kongresserleben und wissenschaftlichen Austausch – wenn auch in kleinerem Rahmen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und freuen uns sehr auf einen interessanten gemeinsamen virtuellen Kongress mit viel Erkenntnisgewinn und positiven Erfahrungen.

 

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihre

Prof. Andreas Krause, Präsident der DGRh

Prof. Georg Schett, Tagungspräsident der DGRh

Ihr Kontakt

DGRh Geschäftsstelle

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.

Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, Aufgang C

10179 Berlin