"Beste Basistherapie" in der Rheumatologie:
Vertrag über eine integrierte Versorgung nach § 140 a SGB V für Versicherte der DAK zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen
Vertragsnummer AH201V015 Lippe, Vertragsnummer AH20IV015
- niedergelassene fachärztliche Internisten mit Schwerpunkt Rheumatologie (zusammengeschlossen im Rheuma Netz Westfalen-Lippe): Dr. med. Ludwig Kalthoff, Herne; Dr. Hans-Jürgen Menne, Dortmund; Dr. Manfred Igelmann, Bochum; Dr. Peter Funke, Lippstadt; Dr. Andreas Völker, Ahlen; Dr. Frank Schumann, Reken; Dr. Dieter Michael Krause, Gladbeck; Dr. Ernst Gernot Scheibl, Paderborn; Dr. Klaus Schroeder, Hamm; Dr. Hans-Joachim Christoph, Minden; Dr. Elmar Schmitz-Bortz, Hattingen; Fr. Dr. Cornelia Schweder, Hagen; Fr. Dr. Mechtild Surmann, Münster; Dr. J. B. Donigiewicz, Castrop-Rauxel; Dr. Anna-Maria Hund, Bocholt; Dr. Claudia Klink, Gladbeck; Dr. Konrad Machalke, Horn-Bad Meinberg; Dr. Wolf Raub, Münster; Dr. Ulrich Risse, Dortmund; Dr. Udo Rosendahl, Siegen; Dr. Albert Schmid, Bielefeld; Olga Schmidt, Bestwig; Dr. Ulrich Schoo, Rheine
- fünf Rheumafachkliniken / -abteilungen:
Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe, Fachabteilung für Rheumatologie, Chefarzt: Dr. med. Liman; Klinikum Minden, Fachabteilung für Rheumatologie, Chefarzt: Prof. Dr. med. Lakomek;
St. Josefs-Krankenhaus Herne, Fachabteilung für Rheumatologie, Chefarzt: Prof. Dr. med. Braun; St. Josef-Stift Sendenhorst, Klinik für Rheumatologie, Chefarzt: Prof. Dr. med. Michael Hammer; St. Marien-Hospital Vreden, Fachabteilung für Rheumatologie, Chefarzt: Dr. med. E. Nicksch
- Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK), DAK Bezirksgeschäftsstelle Hamm
Kernpunkte des Modells
- Verbesserung der Versorgung von Patienten mit
- Rheumatoider Arthritis
- Spondylitis ankylosans
- Psoriasis-Arthritis
> mit hoher Krankheitsaktivität, definiert durch einheitliches
Assessment (z.B. DAS28 > 5,1, BASDAI > 4,1),
> mit Notwendigkeit einer Umstellung oder Neueinstellung einer
Basistherapie,
> mit Indikation für den Einsatz von Cytokin-Antagonisten
(Biologics) nach deutschen und internationalen Empfehlungen
- Erhöhte Sicherheit der Therapieentscheidung durch enge Zusammenarbeit des behandelnden niedergelassenen Facharztes für internistische Rheumatologie mit dem Klinikarzt für Rheumatologie sowie regelmäßige gemeinsame Kontrollen des Verlaufs
- Einrichtung einer Therapiekommission, bestehend aus allen an diesem Vertrag beteiligten niedergelassenen internistischen Rheumatologen und Krankenhaus-Rheumatologen, um Fallbesprechungen vorzunehmen, Behandlungspfade zu optimieren und Behandlungs- und Qualitätsstandards zu etablieren
- Verbesserung der Kommunikation zwischen den Sektoren mit einheitlicher Datenerhebung, Behandlungspfaden und Qualitätssicherung
- Einrichtung einer IV-Rheumaleitstelle zur Koordination der vielfältigen Aufgaben in dem Modell und als Ansprechpartner für alle Beteiligten
- Etablierung eines Lenkungsgremium (Leistungserbringer, DAK) zur Überprüfung der organisatorischen Umsetzung des Vertrages und Weiterentwicklung des Modells
Für die Patienten ergeben sich die folgenden Vorteile
- Zugesichert kurze Überweisungszeiten zur Therapieeinstellung im ambulanten oder stationären Sektor
- Rheumatologisch abgestimmte Therapieeinstellung mit der individuell besten Basistherapie
- Vermeidung von Doppeluntersuchungen
- Erstattung der Praxisgebühr sowie 50% der stationären Zuzahlung nach §§ 39 SGB V (maximal € 140,- je Kalenderjahr) für die Dauer der Teilnahme
Konzeptentwicklung
- Berufsverband Deutscher Rheumatologen Landesgruppe WL (1.Vorsitzender Dr. med. Dr. sc. med. P. Funke, Lippstadt)
- internistische Rheumatologen des RheumaNETZes Westfalen-Lippe e.V. (1. Vorsitzender Dr. med. D. Krause, Gladbeck)
- Vertreter der beteiligten Kliniken unter Leitung von Prof. Dr. M. Hammer / Sendenhorst
- 1. Vertrag zur Integrierten Versorgung: ,,Beste Basistherapie in der Rheumatologie“ (PDF)