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Integrierte Versorgung

Was ist Integrierte Versorgung?

 

Der Begriff „Integrierte Versorgung“ (IV) beschreibt eine medizinische Versorgungsform, bei der eine Vernetzung zwischen den einzelnen Versorgungssektoren besteht. Dabei bieten niedergelassene Haus- und Fachärzte gemeinsam mit stationären Einrichtungen eine medizinische Versorgung „aus einer Hand“ an. Sie kooperieren bei der Diagnostik und Therapie der Patienten und haben ein gemeinsames Budget. 

 

 

Welche Ziele werden verfolgt? 

 

Die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit soll dazu beitragen, durch eng aufeinander abgestimmte Behandlungsschritte im Vergleich zur Regelversorgung Ergebnisqualität und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen und somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität zu leisten.

 

 

Wer bestimmt Umfang und Inhalt der Verträge?

 

Die Erfüllung der vertraglichen Leistungsverpflichtungen findet außerhalb des Sicherstellungsauftrages der Kassenärztlichen Vereinigungen statt. Eine Einflussnahme Dritter scheidet aus. Die Verantwortung für die Abfassung der vertraglichen Rechte und Pflichten liegt allein bei den Vertragspartnern. Krankenkassen können Verträge auch mit Trägern von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) abschließen sowie mit Trägern, die eine Versorgung durch dazu berechtigte Leistungserbringer anbieten, selbst aber nicht Versorger sind (z.B. Managementgesellschaften).

 

 

Welche Verträge gibt es schon?

 

Durch diese neuen Anreize sind in den vergangenen 2 Jahren eine Vielzahl von Verträgen zu unterschiedlichen Indikationen entstanden, die sich z. T. deutlich unterscheiden. Mit Stand 31.03.2006 wurden bei der gemeinsamen Registrierungsstelle zur Unterstützung der Umsetzung des § 140 SGB V 2.214 Verträge gemeldet, das Vergütungsvolumen dieser Verträge liegt bei rund 513 Millionen €. Auch in der Rheumatologie sind mindestens 6 Verträge zwischen unterschiedlichen Vertragspartnern geschlossen worden. Die wesentlichen Inhalte dieser Verträge sind unter den Menüpunkten in der linken Spalte oben dargestellt.

 

 

Seit wann gibt es Integrierte Versorgung?

 

Bislang waren im Deutschen Gesundheitswesen die ambulante (Arztpraxis) und die stationäre (Krankenhaus-) Versorgung getrennt, sowohl die Zuständigkeiten, die Verantwortung als auch die Finanzierung betreffend. Mit dem am 01.01.2004 in Kraft getretenen Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG), sollen neue Verträge zur Integrierten Versorgung gefördert werden. Dies wird durch § 140a ff des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) geregelt. Hierdurch wurden rechtliche Hemmnisse abgebaut und finanzielle Anreize gesetzt. So stehen seit 2004 jährlich bis zu einem Prozent der jeweiligen Gesamtvergütung der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenhausvergütungen als Anschubfinanzierung für Integrierte Versorgung zur Verfügung.

Kontakt Geschäftsstelle der Rheumazentren, mehr

Rheumazentren Landkarte, mehr

European Curriculum Rheumatology, mehr

Langzeitbeobachtung

 

von jungen Erwachsenen, die schon als Kinder Rheuma hatten, mehr

 

Klinische Studien, mehr

Flyer Kerndokumentation

 

zur Patienteninformation, mehr

 

Aktionsplan Rheuma

 

der Deutschen Rheuma-Liga, mehr

Ambulante Behandlung im Krankenhaus

 

nach §116b- Stellungnahme der Rheuma Liga

  • Antrag Lupus, PDF
  • Antrag Vaskulitis, PDF
  • Stellungnahme, PDF