Für die ordnungsgemäße Durchführung einer Gelenkpunktion ist die Kenntnis der topographischen Anatomie unabdingbar. Darstellungen von Punktionstechniken können der entsprechenden Literatur entnommen werden [25, 31]. Da die RSO eine besondere Form der intraartikulären Therapie darstellt, sind die Empfehlungen für die Durchführung intraartikulärer Punktionen und Injektionen zu berücksichtigen, welche von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie veröffentlicht wurden [2, 12]. Die intraartikuläre Lage der Punktionskanüle ist durch geeignete Maßnahmen, beispielsweise Bildwandler- oder Ultraschall- Kontrolle oder Gewinnung von Gelenkpunktat, zu sichern. Zur Vermeidung von Stichkanal-Nekrosen ist die Injektionskanüle vor und während des Zurückziehens mit 0,9iger NaCl-Lösung zu spülen. Die technische Durchführung und die empfohlenen Vor- und Nachuntersuchungen zur Radiosynoviorthese werden schon jetzt in Leitlinien (Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin [9], Europäische Gesellschaft für Nuklearmedizin [www.eanm.org http:// www.eanm.org]) dargestellt.