Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
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Gendiagnostik bei rheumatischen Erkrankungen

Am 01. Februar 2010 ist das Gendiagnostikgesetz (GenDG) in Kraft getreten. Es regelt genetische Untersuchungen bei Menschen für medizinische Zwecke sowie die Verwendung genetischer Daten und Proben. Genetische Untersuchungen zu medizinischen Zwecken dürfen nur von einem Arzt durchgeführt werden.

 

Auch in der Rheumatologie kommen verschiedene genetische Untersuchungen zu diagnostischen und differentialdiagnostischen Zwecken zum Einsatz. Das betrifft die Bestimmung von HLA B-27, Hämochromatose-Allelen und anderen genetischen Merkmalen, die bei bestimmten Erkrankungen auftreten.

 

Für die Untersuchung wird die rechtswirksame Einwilligung der betroffenen Person vorausgesetzt. Die DGRh-Kommission Labordiagnostik hat entsprechende Formulare erarbeitet, die Ärzte in der Praxis einsetzen können.

 

 

Formulare für Einverständnis-Erklärungen:

 

allgemeines Leerformular für erbliche Gewebsmerkmale

Formular für die Bestimmung von HLA B-27

 

 

 

 

DGRh-Geschäftsstelle, 03.09.2010