Medikamentöse Therapie:
Schwangerschaft
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Biologika
andere Substanzen
Zusammenfassung
Literatur
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Sonstige Stellungnahmen



Pharmakotherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit

 

 

I. Einleitung

 

Fortschritte in der Therapie der rheumatischen Erkrankungen haben dazu geführt, dass sich heute die meisten Frauen mit diesen Krankheiten ihren Kinderwunsch erfüllen können. Ungeachtet dessen, können bestimmte Medikamente die Fertilität beeinflussen, bei ihrer Anwendung in der Schwangerschaft ein Risiko für Mutter und Kind darstellen oder bei ihrem Absetzen zu einer Verschlechterung der rheumatischen Erkrankung führen.

 

Nachfolgend soll ein kurzer stichpunktartiger Leitfaden zur antirheumatischen Therapie in der Schwangerschaft nach derzeitigem Stand des Wissens gegeben werden. Es ist vorab darauf hinzuweisen, dass zu diesem Stand des Wissens im wesentlichen Tierversuche, Fallserien, Fallberichte und Expertenmeinung beitragen, kontrollierte Studien existieren zu dieser Thematik nicht. Im Einzelfall sind bei der Beratung von Patientinnen mit Kinderwunsch die Risiken der medikamentösen Therapie und der unzureichend therapierten rheumatischen Erkrankung sorgfältig gegeneinander abzuwägen.

 

 

 

von Klaus Krüger und Erika Gromnica-Ihle, 30.10.2008

 

im Auftrag der Kommission Pharmakotherapie der DGRh (Aktualisierte Kurzversion)

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