Medikamentöse Therapie:
Kinder- und Jugendrheuma



Sonstige Stellungnahmen



Medikamentöse Therapie bei Kinder- und Jugendrheuma

 

Geschäftsstelle Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie, 16.07.2009

 

 

Die medikamentöse Behandlung von Gelenkrheuma bei Kindern und Jugendlichen hat zum Ziel die rheumatische Entzündungsaktivität zu unterdrücken, bleibende Schäden zu vermeiden sowie eine normale körperliche und psychosoziale Entwicklung des betroffenen Kindes bzw. Jugendlichen zu fördern.

 

In erster Linie werden schmerz- und entzündungslindernde Medikamente (nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR]) verordnet. Bei unzureichendem Therapieerfolg werden zusätzlich Basismedikamente einzeln oder in Kombination eingesetzt (z.B. Methotrexat [MTX], Sulfasalazin [SASP]), die den rheumatischen Entzündungsprozess beeinflussen. Darüber hinaus steht Kortison als starkes entzündungshemmendes Mittel zur Verfügung.

 

 

Lesen Sie Informationen zu folgenden Medikamenten:

  • nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), mehr
  • cortisonhaltige Medikamente
    • oral verabreichte Glukokortikoide, mehr
    • Glukokortikoid-Pulstherapie, mehr
  • krankheitsmodifizierende Medikamente (Basistherapien)
    • Adalimumab (Humira), mehr
    • Anakinra (Kineret), mehr
    • Azathioprin (Imurek, Azamedac), mehr
    • Colchizin (Colchicum, Colchysat), mehr
    • Cyclosporin (Immunosporin, Sandimmun), mehr
    • Cyclophosphamid (Endoxan), mehr
    • Etanercept (Enbrel), mehr
    • Leflunomid (Arava), mehr
    • Mycophenolat-Mofetil (Cellcept, Myfortic), mehr
    • Methotrexat (MTX, Lanterel), mehr
    • Rituximab (Mabthera), mehr
    • Sulfasalazin (Azulfidine), mehr

 

 

Ausführliche Informationen zu Rheuma im Kindes- und Jugendalter finden Sie bei der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), mehr