Medikamentöse Therapie RA
Gelenkschwellung
Somatoforme Körperbeschwerden



Symptom Gelenkschwellung - Primärärztliches Problemmanagement und Überweisungsindikationen

Die Leitlinie "Gelenkschwellung" richtet sich an den Hausarzt - Allgemeinarzt oder hausärztlicher Internist - sowie an den nicht spezialisierten Orthopäden. Sie beschreibt die Anamnese, die problemorientierte klinische Untersuchung, die labormedizinische und bildgebende Diagnostik sowie therapeutische Maßnahmen, die auf der primärärztlichen Ebene einzuleiten sind. Situationen, die sofortiger Abklärung bedürfen und Überweisungsindikationen zum Spezialarzt werden genannt.

 

Der Anhang enthält Erläuterungen zur Differenzierung der Symptome von Gelenkschmerz und Gelenkschwellung, zur Wertigkeit der anamnestischen Angabe einer früheren Gelenkschwellung ohne Nachweis durch den Arzt und zu Gelenkschwellungen aus mechanischer Ursache. In tabellarischer Form werden nähere Hinweise zur Anamnese und Untersuchung gegeben und die Bedeutung der labormedizinischen und bildgebenden Diagnostik diskutiert.

 

Gelenkschwellungen stellen ein zentrales Smyptom der Rheumatologie dar. So bestand das Klientel von vier britischen Rheumaambulanzen bei den Neuzugängen in 41 - 83 %, bei den Wiedervorstellungen in 62 - 97 % aus Krankheitsbildern, die mit Gelenkschwellungen einhergehen. Ähnliche Zahlen ergeben sich aus landesweiten Auswertungen spezieller Behandlungseinrichtungen. Die Häufigkeit von Erkrankungen des Bewegungssystems in der allgemeinmedizinischen Praxis wird von verschiedenen Autoren mit etwa 10 bis 15 % angegeben. Gelenkschmerz steht an der Spitze der Häufigkeiten aller Symptome, die zu Überweisungen an Spezialisten Anlass geben.

 

Die Leitlinie mit Literaturangaben wird gerade überarbeitet. Unter folgendem LINK kommen Sie auf die Internetseiten der AWMF zum Thema Leitlinien.

 

European Curriculum Rheumatology, mehr

Leitlinie frühe RA

 

3. Auflage 2011

 

Kriterien zur Diagnose und Klassifikation rheuma- ischer Erkrankungen

 

4. Auflage, 2006