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Kussmaul-Medaille für Dr. Dieter Mitrenga

In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste um die Rheumatologie verleiht die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie in 2006 erstmals die Kussmaul-Medaille an

 

Dr. med. Dieter Mitrenga

 

1940

geboren in Ratibor (Oberschlesien)

 

Studium

Köln, Wien

 

1970

Approbation

 

Gebiet/Schwerpunkt/Zusatzbezeichnung

Innere Medizin, Rheumatologie, Nephrologie

 

1973 - 1982

Wissenschaftlicher Assistent der Medizinischen Universitätsklinik I, Köln

 

Aktuelle Tätigkeit

Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Augustinerinnen in Köln,seit 1983 dort als Chefarzt im Kollegialsystem Leiter der Abteilung Innere Medizin und des Behandlungsschwerpunktes AIDS

 

Berufspolitisches Engagement

  • Vorsitzender der Weiterbildungskommission und der Ausschüsse "Weiterbildung" und "Verhütung und Behandlung von AIDS-Erkrankungen" der Ärztekammer Nordrhein
  • Vorsitzender der Bezirksstelle Köln
  • Fortbildungsbeauftragter der Kreisstelle Köln
  • Vorstandsmitglied des Marburger Bundes (Bundes- und Landesverband NRW/Rheinland-Pfalz)
  • Mitglied der Ständigen Konferenz Weiterbildung der Bundesärztekammer
  • Vorsitzender der Landeskommission AIDS NRW
  • Vorsitzender des Kölner Gesundheitsforums

 

Herr Dr. Mitrenga, gebürtiger Schlesier und überzeugter Rheinländer, ist von seinem medizinischen Werdegang her Internist, Nephrologe, Rheumatologe und Spezialist für AIDS-Erkrankungen. Fort- und Weiterbildung waren und sind für ihn wesentliche Schwerpunkte seines beruflichen und berufspolitischen Engagements. Er ist langjähriger Vorsitzender der Weiterbildungskommission und des Ausschusses Weiterbildung der Ärztekammer Nordrhein und Mitglied der ständigen Konferenz Weiterbildung der Bundesärztekammer.

 

Sein wissenschaftliches Interesse für Autoimmunkrankheiten und die Interdisziplinarität der Inneren Medizin mussten ihn zwangsläufig für die Rheumatologie begeistern, in deren Dienst er sich in besonderer Weise gestellt hat. Als ebenso eloquenter wie humorvoller Sprecher der Kommission Weiterbildung der DGRh hat er über die aktuellen Entwicklungen in der Systematik des ärztlichen Berufs informiert und als ausdauernder Streiter entscheidend an der Neuformulierung rheumatologischer Weiterbildungsinhalte im Rahmen der beiden letzten Novellierungen der Weiterbildungsrichtlinien der Bundesärztekammer mitgewirkt. Hierdurch ist es gelungen, das Berufsbild des Rheumatologen in Deutschland dem des Rheumatologen nach internationalem Verständnis ein gutes Stück näher zu bringen.

 

Die Bundesärztekammer hat Dr. Mitrenga in Anerkennung seiner Verdienste für ärztliche Fortbildung die Ernst-von-Bergmann-Medaille verliehen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie würdigt das langjährige Engagement von Herrn Dr. Dieter Mitrenga in der Kommission Weiterbildung als ihrem außenpolitischen Sprecher mit der Verleihung der Adolf-Kussmaul-Medaille.