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| Titel: Kussmaul-Medaille | Seite drucken | |
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![]() Kussmaul-Medaille
Die DGRh verleiht seit 2006 in jedem Jahr die Kussmaul-Medaille an herausragende Persönlichkeiten, die mit ihrem Lebenswerk oder mit einer bedeutsamen Einzelleistung die Rheumatologie in Deutschland entscheidend geprägt haben. Vergaberichtlinien
Ziele
Namensgeber der Auszeichnung ist der deutsche Internist Adolf Kussmaul (geboren 1822 in Graben bei Karlsruhe, gestorben 1902 in Heidelberg).Er wirkte in Heidelberg, Erlangen, Freiburg und Straßburg. Neben der Beschreibung der Kussmaul-Atmung zum Beispiel beim diabetischen Koma, des Kussmaul-Pulses, eines paradoxen Pulses bei Perikarditis, sind seine gastroenterologischen Forschungen mit der Einführung eines Vorläufers des Gastroskops bedeutsam.
Zusammen mit Maier beschrieb er 1866 die Kussmaul-Maier-Krankheit oder Panarteriitis nodosa als eine Entzündung und fibrinoide Nekrose von Arterien mittlerer Größe mit Aneurysmenformation und Organinfarkten.
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(c) 2010 Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V., Letzte Änderung am 26.01.2011