Arbeitsbereich Versorgungsforschung
Erwachsenen- Kerndokumentation
TransitionCare - Jugend- zum Erwachsenenalter



Die Kerndokumentation der Rheumazentren

 

Die Kerndokumentation der Regionalen Kooperativen Rheumazentren ist das allgemein akzeptierte und breit angewandte Instrument in der deutschen Rheumatologie, das es erlaubt, die Versorgungsleistung der rheumatologischen Zentren und Schwerpunktpraxen zu messen, Entwicklungen im Versorgungsgeschehen zu erkennen und Defizite zu beschreiben.

 

Die Online Kerndokumentation ist seit 2007 möglich, mehr  

 

 

Welche Daten werden dokumentiert?

 

Seit 1993 werden ambulant oder stationär behandelte Patienten mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten einmal pro Jahr erfasst mit einem

  • klinischen Grunddokumentation
    • medikamentöse Therapie,
    • Krankheitsaktivität,
    • Funktionszustand,
    • Labor,
    • Gelenkstatus u.a. und einem
  • Patientenfragebogen
    • Gesundheitszustand,
    • Schmerzstärke,
    • Inanspruchnahme des Gesundheitswesens,
    • Begleiterkrankungen,
    • Aktivitäten im täglichen Leben,
    • berufliche, soziale und familiäre Situation.

 

Kerndokumentation unterstützt die Qualitätssicherung

 

In zunehmendem Maße hat sich die Kerndokumentation auch zu einem Instrument der Aufdeckung von Praxisvariation und zur internen Qualitätssicherung entwickelt. Praxisvariation zeigt auf, wo keine übereinstimmenden Standards der Versorgung bestehen oder die empirische Evidenz über die beste Methode unzureichend ist. Von Anfang an wurden bundesweit die zentrumsspezifischen Daten einander gegenüber gestellt und es wurden Differenzen in der Versorgungspraxis innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der Regionalen Kooperativen Rheumazentren diskutiert. Zusätzlich zu den regionalen Datenanalysen erhält seit 1996 jede an der Kerndokumentation beteiligte Einrichtung eigene Patienten- und Therapieprofile, anhand derer sie sich mit strukturgleichen Einrichtungen, anderen Einrichtungen in der Region und mit der Gesamtsituation vergleichen kann.

 

 

Finanzierung

 

Die Kerndokumentation wurde von 1993 bis 1999 durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Programms zum Aufbau regionaler Rheumazentren und von 1999 bis 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Kompetenznetze in der Medizin“ gefördert. Ab 2007 wird sie außerdem aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren sowie vom Arbeitskreis korporativer Mitglieder der DGRh mitfinanziert.

 

 

Ausgewählte Ergebnisse der Kerndokumentation 2010, mehr

 

 

Prof. Dr. Angela Zink/Geschäftsstelle, 12.04.2012

 

Ausgewählte Ergebnisse

 

Kerndokumentation 2010, mehr

Kompetenznetz Rheuma

 

Engagement für die Rheumaforschung, mehr

 

Info Kerndokumentation

 

Flyer zum Download

 

Mitgliedschaft

 

im Kompetenznetz Rheuma, mehr

Final Report 2007

 

des Kompetenznetzes Rheuma, mehr

 

Ergebnis der internatio- nalen Begutachtung, mehr

Reisestipendien

 

der Arthur-Vick-Stiftung, mehr

Gesundheitsforschung

 

Programm der Bundesregierung