
Nicht nur die differentialdiagnostische Einordnung und frühe Diagnosestellung bei entzündlich- rheumatischen Systemerkrankungen hat sich in den letzten Jahren gewandelt, sondern auch die Erkenntnisse der immunologischen Forschung konnten zum Wohl der Patienten spürbar durch bessere Therapien und Behandlungskonzepte für die tägliche Praxis umgesetzt werden.
Diese Entwicklung erfordert eine intensivere Betreuung der Patienten. Hier spielt die medizinische Assistenzkraft, die ganz zu Beginn und bei allen Verlaufskontrollen meist den aller ersten Kontakt hat, eine immer wichtigere Rolle. Durch die zunehmenden Therapieoptionen, einschließlich möglicher Komplikationen durch diese, die invasiven Therapieformen, die bald das Spektrum noch weiter erweitern, ist es eine der besonderen Herausforderungen die Langzeitsicherheit und Betreuung zu optimieren. Die Kompetenz der Mitarbeiter ist hier von entscheidender Bedeutung. Eine höhere Qualifikation trägt zum Therapieerfolg bei, notwendige Dokumentation gegenüber Kostenträgern im Rahmen klinischer Studien und zur Qualitätssicherung können den Arzt entlasten.
Durch die Kooperation von BDRh, DGRh und der Rheuma-Akademie wurde nun erstmalig ein Curriculum angeboten, das eine solche Weiterbildung mit einem qualifizierenden Abschluss bietet, der zur Führung des Abschlusses „Rheumatologische Fachassistenz BDRh-DGRh“ berechtigt.
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